"Dur id so, nei en dr Dreck 2010"
oder auch 2nd Schlammvolleyballturnier des Bezirkes Riedlingen am 24.07.2010

Die Suche nach einem geeigneten Platz für das Schlammvolleyballturnier gestaltete sich auch in diesem Jahr nicht einfach. Doch gerade noch rechtzeitig fanden wir einen Bauer mit einem genial gelegenen Acker, der sofort der Aktion zustimmte und uns sogar seine Hilfe anbot. Der besagte Acker liegt in Göffingen direkt an die Kanzach angrenzend. Leider sollte der Wettergott uns in diesem Jahr nicht gut mitspielen. Und so standen wir am Freitag vor der Entscheidung: "Hey, wir ziehen das durch, Regen kann uns gar nix!" oder "Hey, wir sind aus Zucker und sagen das ganze ab." Natürlich entschieden wir uns für das Erste! Schließlich war schon alles organisiert und es hatten sich 13 Mannschaften angemeldet.

Am Samstagmorgen reiste die Freiwillige Feuerwehr Göffingen an und setzte unser Spielfeld unter Wasser. Erst nach 2 Stunden Dauerbewässerung wurde die gewünschte Schlammkonsistenz erreicht. Die Befestigung der Netze und das Hineinschlagen der Pfosten stellte an diesem Morgen die größte Herausforderung dar. Doch mit vereinten Kräften schafften wir auch das.

Als dann die Mannschaften aus Daugendorf, Göffingen, Zwiefaltendorf, Altheim, Betzenweiler, Hailtingen, Neufra, Offingen und Uigendorf angekommen waren, konnte es endlich losgehen mit den ersten Spielen.
Anfangs waren alle noch sehr zurückhaltend und achteten sehr darauf nicht auszurutschen oder hineinzufallen. Dies änderte sich aber im Laufe der Zeit, da es fast unmöglich war, ein Spiel ohne Schlamm zu überstehen.
Die Wahl der Schuhe war sehr einfach…-> Keine.
Einige hatten zu Beginn noch Schuhe an, merkten dann aber relativ schnell, dass der Schlamm stärker ist als jeder Schuhbändel der den Schuh am Fuß halten soll. Wenn dort also bald neuzeitliche "Schuhbäume" wachsen bitte nicht wundern. Die Mannschaften, die nicht auf dem Spielfeld in Aktion waren, versammelten sich unterm Wärmepilz im Zelt oder suhlten und wälzten sich im Schlamm wie eine "Wildsau auf Marihuana".
Nach vielzähligen und heftigen "Schlammmatches" konnten sich schließlich Göffingen, Altheim und 2 Mannschaften aus Uigendorf bis ins Halbfinale durchschlammen. Die Mannschaft Uigendorf II konnte sich schließlich in einem packenden Finale mit 37:33 gegen Altheim II durchsetzen, die sich auch gerne "Altheim-Bang" nennen ließen. Somit ging der größte Pokal, den die Mannschaft aus Zwiefaltendorf leider nicht verteidigen konnte, dieses Jahr nach Uigendorf. Der heißbegehrte "Schlammpokal" für die schlammigste Gruppe, ging wie im vergangenen Jahr an die Betzenweilener Mädels, die keine Gelegenheit ausließen um die letzten Stellen, die noch unbedeckt waren auch noch einzuschlammen.

Zu guter Letzt möchten wir uns nochmals bei allen mutigen, regen- und kälteresistenten sowie dreckigen Teilnehmer und Teilnehmerinnen für ein gelungenes Schlammvolleyballturnier 2010 bedanken.
Wir freuen uns schon, wenn es wieder heißt: "Dur id so, nei en dr Dreck 2011 !!!"
Bezirksteam Riedlingen